90 Millionen Franken

Swisscom verklagt Sunrise auf Schadenersatz

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von Sara Meier und msc

Zwei der grössten Mobilfunkanbieter der Schweiz stehen sich vor Gericht gegenüber. Sunrise soll den Mitbenutzungsvertrag aus dem Jahr 2017 verletzt haben. Die Swisscom verklagt Sunrise deshalb auf 90 Millionen Franken Schadenersatz.

(Source; Tingey Injury Law Firm / unsplash.com)
(Source; Tingey Injury Law Firm / unsplash.com)

Swisscom verklagt Sunrise auf Schadenersatz in Höhe von 90 Millionen Franken. Grund ist ein zwischen Swisscom und UPC abgeschlossener Mobilfunkmitbenutzungsvertrag aus dem Jahr 2017, wie "Watson" berichtet. Nach der Übernahme von UPC durch den Sunrise-Mutterkonzern Liberty Global im Jahr 2021 habe Sunrise begonnen, die UPC-Kundschaft vom Swisscom- auf das Sunrise-Netz umzusiedeln, heisst es weiter. Swisscom habe die Klage im Januar 2023 eingereicht, heisst es im Geschäftsbericht von Liberty Global. Rückstellungen für den Fall einer Niederlage vor Gericht macht Liberty Global laut "Watson" keine. 

Das Verfahren sei noch hängig, sagt eine Sprecherin des Handelsgerichts Bern, wo der Fall verhandelt wird, gegenüber der Nachrichtenagentur AWP. Genauere Angaben zu dem laufenden Verfahren wollen laut "Watson" weder Swisscom noch Sunrise machen. 

Apropos: Nachdem Swisscom und Salt der MMS den Stecker gezogen haben, zieht Sunrise nun nach. Mehr zu der Einstellung des MMS-Dienstes lesen Sie hier.

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