US-Anbieter von Immobiliensoftware übernimmt Locatee
Die Zürcher Proptech-Firma Locatee wechselt den Besitzer. Der texanische Anbieter von cloudbasierter Immobiliensoftware Tango übernimmt die Firma - und will damit seine Position im Lösungsgeschäft mit Immobilien- und Arbeitsplatzverwaltung ausbauen.
Tango, ein im US-Bundesstaat Texas domizilierter Anbieter von Cloud-Software für die Immobilienverwaltung und das Facility Management, übernimmt die Zürcher Proptech-Firma Locatee. Zum Kaufpreis machen die beiden Unternehmen keine Angaben.
Locatee wurde 2014 gegründet. Die Firma entwickelte ein Tool, mit dem sich das Workplace Management und seine Auswirkungen auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden messen und vergleichen lässt, unter anderem auf Basis von WLAN- und IoT-Daten respektive Badge-Lesern. Das Tool lässt sich vor allem zur Planung von Arbeitsplatz-Kapazitäten einsetzen, was insbesondere während der Coronazeit auf Interesse stiess. Mehr über die Lösung von Locatee erfahren Sie hier.
Der Sitz von Locatee in Zürich wird gemäss Mitteilung zum europäischen Hauptquartier von Tango. Der US-Anbieter will durch die Übernahme also seine internationale Präsenz ausbauen. Durch den Deal sei es nun möglich, über 500 Kunden in etwa 140 Ländern zu betreuen, heisst es in der Mitteilung.
"Wir freuen uns, der Tango-Familie beizutreten und den maximalen Wert der Belegungsdaten- und Analyseplattform von Locatee zu realisieren", lässt sich Benedikt Köppel, Gründer und Co-CEO von Locatee, in der Mitteilung zitieren.
Apropos Proptech: Das Start-up Zinsli will auf einem neuen unabhängigen Schweizer Marktplatz die Eröffnung und Schliessung von Mietdepots digitalisieren. Dafür vernetzt das Schweizer Fintech- bzw. Proptech-Start-up Vermieter mit Depotanbietern. Lesen Sie hier mehr dazu.
Deshalb reden Vampire so, wie sie reden
Apple mietet Standort in Zürich Altstetten
Hacker klauen bei Binance Kryptogeld im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar
Digitale Souveränität: Kontrolle ohne Abschottung
IT-SA plant nach Besucherrekord zusätzliche Halle und neuen Markenauftritt
Warum KI allein noch keine besseren Services schafft
Wie IT-Lieferketten und Insider zur Gefahr werden können
Update: Betrüger kapern wieder Whatsapp-Konten mit erfundenen Abstimmungen
Schweizer Tech-Dienste dürfen Daten mit europäischen Strafverfolgern teilen