Valtech übernimmt Kin + Carta
Die Londoner Digitalagentur Valtech übernimmt den Technologieberater Kin + Carta für 239 Millionen Pfund. Der Deal soll Valtech dazu verhelfen, die Umsatzmilliarde zu knacken.
Valtech kauft zu. Die Digitalagentur mit Sitz in London übernimmt das ebenfalls in der englischen Hauptstadt ansässige Technologie-Beratungsunternehmen Kin + Carta. Valtech legt für den Deal 239 Millionen Pfund auf den Tisch, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.
Valtech will Kin + Carta demnach von der Londoner Börse dekotieren lassen. Kelly Manthey, CEO von Kin + Carta, wird CEO von Valtech Americas, und Chris Kutsor, CFO von Kin + Carta, übernimmt die Rolle des CFO von Valtech Americas. Manthey und Kutsor werden zudem Teil des Executive Committee von Valtech.
Die Übernahme stelle für Valtech einen wichtigen Meilenstein dar, heisst es in der Mitteilung weiter. Durch die Transaktion stehe das Unternehmen kurz davor, einen Umsatz von 1 Milliarde US-Dollar zu erzielen.
Valtech beschäftigt laut eigenen Angaben rund 6000 Mitarbeitende - durch die Akquisition sollen über 1900 Beraterinnen und Berater, Engineers und Data Scientists von Kin + Carta hinzukommen. Somit baue Valtech Kompetenzen in den Bereichen Cloud, Produktentwicklung, Daten und KI aus.
Valtech hat übrigens auch schon in der Schweiz zugekauft: Ende 2019 übernahm das Unternehmen die 2007 gegründete Firma Infocentric Research aus Baden. Über den Verkauf an Valtech und dessen Positionierung in der Schweiz sprachen Infocentric-Gründer Marc Maret sowie Kamales Lardi, die damalige Schweiz-Chefin von Valtech, im Interview.
Red Hat ernennt neuen Country Manager Schweiz
BACS sensibilisiert für Risiken von zu viel Offenheit im Netz
Schweizer Arbeitnehmende nutzen KI häufig - profitieren aber wenig davon
Schweizer Microsoft-Kunden geraten vergleichsweise häufig ins Visier von Cyberkriminellen
Update: OpenAIs ausser Kontrolle geratene KI-Agenten ziehen weitere Kreise
Update: Auch Nationalrat gibt grünes Licht für Digitalisierungsartikel in der Verfassung
Sunrise steigt ins Geschäft mit Smartbrillen ein
Google lanciert KI-Modell für komplexe Aufgaben und Cyberabwehr
Waschbär auf Schneeflockenfang