Schwedische Investmentgesellschaft übernimmt Mehrheit von Acronis
Die Investmentgesellschaft EQT mit Hauptsitz in Schweden erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an Acronis. Die bisherigen Besitzer und Geldgeber bleiben am Schweizer Cybersecurity-Anbieter beteiligt.
Der neue Besitzer von Acronis heisst EQT. Die in Schweden beheimatete Investmentgesellschaft übernimmt die Mehrheitsbeteiligung des Schweizer Anbieters von Cybersecurity-Lösungen. Grundlage für diesen Entscheid sei eine gemeinsame Wachstumsvision, schreiben die Geschäftspartner in einer Mitteilung.
Die Gründer, das Management und die bestehenden Investoren bleiben als "bedeutende Minderheitsaktionäre" an Acronis beteiligt, wie es weiter heisst.
"Wir freuen uns sehr, EQT als Grossaktionär zu haben, der unsere strategische Expansion unterstützt und unsere Wachstumsvision teilt"; lässt sich Ezequiel Steiner, laut seinem Linkedin-Profil seit Oktober 2023 Acronis-CEO, zitieren. Er bedankt sich bei den bisherigen Geldgebern für ihre Unterstützung und zeigt sich "erfreut, dass viele von ihnen auch in Zukunft investiert bleiben".
Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen, wie es weiter heisst. Die Transaktion sei voraussichtlich im zweiten Quartal 2025 abgeschlossen. Bis dann werde erwartet, dass der EQT-X-Fonds 40 bis 45 Prozent der Unternehmensanteile besitzt. Einen Kaufpreis nennen die Vertragspartner nicht.
Laut eigener Angaben betreibt Acronis aktuell 15 Standorte, hat über 1700 Mitarbeitende und bedient Kundschaft aus über 150 Ländern. Über 20'000 Service-Provider setzen die von Acronis angebotenen Cyberschutz-Lösungen ein.
Im Juli 2024 gab Kudelski bekannt, seinen Geschäftsbereich Public Access an das schwedische Unternehmen Assa Abloy zu verkaufen. Kudelski will damit Schulden begleichen, wie Sie hier lesen können.
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