In zwei Jahren ist KI im Arbeitsalltag angekommen
Die alltägliche KI (Everyday AI) und die digitale Mitarbeitererfahrung (DEX) kommen in den nächsten zwei Jahren im Mainstream an. Laut Gartners Hype Cycle for Digital Workplace Applications 2024 wird KI heute noch überschätzt, während DEX enttäuscht.
Künstliche Intelligenz und digitale Mitarbeitererfahrung (DEX) sind auf den Weg in den Arbeitsalltag. Gartner prognostiziert in seinem Hype Cycle for Digital Workplace Applications 2024, dass sowohl Alltags-KI als auch DEX in den kommenden zwei Jahren eine breite Akzeptanz erreichen, werden.
Laut Matt Cain, einem Analyst von Gartner, ist die alltägliche KI ein zentraler Bestandteil von DEX. Dabei handelt es sich bei DEX um die Qualität der digitalen Werkzeuge am Arbeitsplatz und deren Einfluss auf die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Momentan befinde sich die alltägliche KI auf dem Höhepunkt der überzogenen Erwartungen, einer Phase des Hype Cycles, in der neue Technologien stark überbewertet werden.
Ki könne dereinst im Alltag nicht nur Mitarbeitende produktiver machen. Sie könne ihnen auch helfen, relevante Informationen zu finden und Fragen umfassender zu beantworten und Arbeitsdokumente leichter zu erstellen, heisst es weiter. Aus diesem Grund konzentrieren sich Technologieanbieter auf alltägliche KI, da es ihr Ziel ist, die Produktivität von Mitarbeitenden zu steigern.
"Sie unterstützt eine neue Art zu arbeiten, bei der intelligente Software eher als Mitarbeiter denn als Werkzeug fungiert. Der digitale Arbeitsplatz tritt nun in das Zeitalter der alltäglichen KI ein", sagt Adam Preset, VP Analyst bei Gartner.
Während die alltägliche KI sich auf dem Höhepunkt der überzogenen Erwartungen befindet, ist DEX im Tal der Enttäuschungen, da erste Implementierungen nicht die erhofften Ergebnisse liefern. Organisationen müssen sich eine DEX-Strategie überlegen, um die digitale Mitarbeitererfahrung zu messen, zu verbessern und das Engagement von Mitarbeitenden zu steigern. Denn fast alle Mitarbeitende werden zu digitalen Mitarbeitenden, da sie immer mehr Zeit mit Technologie verbringen, findet Gartner
Laut einer ZHAW-Umfrage arbeitet ein Drittel der Schweizer Kommunikationsverantwortliche regelmässig mit generativer KI – deutlich tiefer ist die Quote in Kommunikationsabteilungen öffentlicher Verwaltungen. Wer noch mehr aus GenAI herausholen will, muss anpassungsfähig bleiben, finden die Studienautoren. Mehr dazu lesen Sie hier.
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