CSEM-Spin-off Aktiia sammelt 42 Millionen US-Dollar und tauft sich um
Das 2018 gegründete Neuenburger Start-up Aktiia hat sich eine Series-B-Finanzierung in Höhe von 42 Millionen US-Dollar gesichert - und sich umgetauft zu Hilo. Mit dem neuen Kapital will das Unternehmen expandieren und seine Lösung zur Blutdruckmessung weiterentwickeln.
Aktiia, ein Spin-off des in Neuenburg ansässigen Forschungs- und Entwicklungszentrums Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique (CSEM), heisst nun Hilo. Mit der Namensänderung gibt das Unternehmen auch den Abschluss einer Series-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 42 Millionen US-Dollar bekannt. Die Firma hat sich auf Technologien zur Überwachung des Blutdrucks mittels Mobile Apps und Wearables spezialisiert.
Earlybird Health and Wellington Partners führten die Finanzierungsrunde an. Kfund und NaturalX Health Ventures sind als neue Investoren an Bord. Die bereits bestehenden Kapitalgeber Redalpine, Khosla Ventures, Molten Ventures, Translink Capital and Verve Ventures hätten sich ebenfalls beteiligt, teilt Hilo mit.
Mit dem neu eingeworbenen Kapital will das Unternehmen seine Produkte ausbauen, neue Märkte erschliessen und seine Plattform für Anwendungsfälle in Unternehmen weiterentwickeln.
Eigenen Angaben zufolge entwickelte Hilo ein Machine-Learning-Modell speziell für die Analyse von Blutdruckwerten. Man habe das Modell anhand von Dutzenden von Milliarden optischer Signale von realen Usern trainiert und anschliessend mit Hunderten Millionen Kalibrierungspunkten verfeinert, heisst es in der Mitteilung. Ziel sei es, sich als führender Anbieter im Bereich der manschettenlosen Blutdrucküberwachung zu positionieren.
Kürzlich erhielt Hilo die CE-Kennzeichnung für seine Technologie zur Blutdruckmessung über Smartphone-Kameras sowie regulatorische Zulassungen in Kanada, Australien und Saudi-Arabien. Zudem schloss das Unternehmen eine klinische Studie ab mit der Absicht, eine Zulassung bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zu beantragen.
Übrigens: Ende 2023 lancierten die Krankenkasse KPT und der Telemedizinanbieter Medi24 einen E-Health-Service, mit dem Versicherte mit ihrem eigenen Smartphone Vitalparameter wie Blutdruck, Atemfrequenz, Puls und Stresslevel messen sollen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Phishing-Welle trifft Bexio-Kundschaft
DeepL baut ein Viertel der Stellen ab
Nationalratskommission will E-GD zentral organisieren
Wanderin landet versehentlich beim Rat von Elrond
Zürich ringt mit M365 und entwickelt eigene KI
Wie die Schweiz auf die Preissteigerungen bei Speicherchips reagieren soll
Cloudflare streicht über 1100 Stellen, um KI-Wandel zu beschleunigen
Cyberangriffe destabilisieren die Sicherheitslage in der Schweiz
Auditfähig. Und trotzdem schnell.