Die Stimmen zur Fachkräfte-Prognose 2033
Laut einer Studie von ICT-Berufsbildung könnten 2033 in der Schweiz über 54'000 ICT-Fachkräfte fehlen. Im Podcast sagt der Verbandspräsident Andreas Kaelin, warum diese Zahl ständig wächst. Und Studienautor Michael Lobsiger erläutert, welcher Trend sich verstärkt.
Der Bedarf an ICT-Fachkräften in der Schweiz wächst – und damit wird auch der Fachkräftemangel stärker. Bis 2033 könnten hierzulande 54'400 Fachkräfte fehlen, wenn jetzt nicht mehr Leute ausgebildet werden. Dies sagt zumindest der Verband ICT-Berufsbildung in seiner jüngsten Fachkräfteprognose.
Die vom Verband ausgewiesene Zahl wird mit jeder Untersuchung etwas höher. Dies bedeutet aber nicht, dass sich im Bildungsbereich überhaupt nichts getan hat. "Im Gegenteil", sagt Andreas Kaelin, Präsident von ICT-Berufsbildung Schweiz, im Podcast der Netzwoche. Vielmehr hänge das erneute Plus mit der Digitalisierung zusammen, die stets an Wichtigkeit gewinne. Zudem komme es in ein paar Jahren zu vielen Pensionierungen. Im Interview sagt er auch, von wem er sich mehr Engagement im Bereich der ICT-Berufsbildung wünscht und warum auch bei kurzfristig steigenden Arbeitslosenzahlen in der ICT die Fachkräfteprognose gültig bleibt.
Ebenfalls zu Gast im Podcast ist Michael Lobsiger von der Beratungsfirma BSS Volkswirtschaftliche Beratung. Er wirkte als Autor an der Studie mit und sagt, welche Trends sich dieses Jahr akzentuierten. Er erklärt zudem, warum im Bereich der ICT-Grundbildung mehr geschehen muss, auch wenn dort auf den ersten Blick alles in Ordnung zu sein scheint.
In einem Fachbeitrag plädiert die KI-Stelle des Verbandes ICT-Berufsbildung dafür , AI-Literacy gezielt zu fördern. Hier erfahren Sie, warum jeder Beruf jetzt KI-Skills braucht.
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