Meta streicht Metaverse-Pläne zusammen
Der Tech-Gigant Meta entlässt über 1000 Mitarbeitende der Abteilung Reality Labs. Insbesondere im VR-Bereich streicht Meta nicht nur Stellen, sondern schliesst auch Entwicklungsstudios. Das Unternehmen vollzieht damit einen Kurswechsel - weg von dem einst gehypten Metaverse.
Das US-amerikanische Unternehmen Meta setzt beim Personal schon wieder den Rotstift an. Nachdem der Tech-Gigant hinter Facebook, Instagram , Whatsapp und Co. erst im Herbst 2025 rund 600 Mitarbeitende in der KI-Sparte entliess, ist nun der Bereich Reality Labs an der Reihe. Dort entlässt das Unternehmen die Tage über 1000 Mitarbeitende oder 10 Prozent der Belegschaft, wie "Bloomberg" (Paywall) unter Berufung auf interne Memos des CTO Andrew Bosworth berichtet.
In den Reality Labs arbeitet der Konzern unter anderem am Metaverse, den VR (Virtual Reality)-Welten, in denen das Unternehmen einst seine Zukunft sah – so sehr, dass es sich entsprechend umbenannte. Nun aber will Meta insbesondere in diesem VR-Bereich Leute entlassen, wie "Heise" aus dem "Bloomberg"-Artikel zitiert. Zum Stellenabbau hinzu komme zudem die Schliessung von drei Spielestudios, die an VR-Games arbeiteten.
Statt im VR-Metaverse sieht das Unternehmen seine Zukunft neu in den Bereichen KI und AR (Augmented Reality). Unlängst erst gab Meta bekannt, wie gut sich seine KI-Brillen (insbesondere Ray Ban) verkauften. Entsprechend, so "Heise", wolle das Unternehmen nun deren Produktion hochfahren.
Seine neuesten KI-Wearables stellte Meta im Herbst 2025 vor, darunter eine Brille mit eingebauten Displays. Mehr dazu lesen Sie hier.
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