Kanton Luzern führt webbasierte Steuererklärung ein
Der Kanton Luzern ersetzt seine bisherige Deklarationssoftware durch die neue webbasierte Plattform "eSteuern.LU". Steuerpflichtige können künftig ihre Steuererklärung online und geräteunabhängig über den Browser ausfüllen, was den Prozess vereinfachen soll.
Ab dem 26. Januar 2026 können Luzernerinnen und Luzerner ihre Steuererklärung komplett digital ausfüllen. Die Standardlösung mit dem Namen "eSteuern.LU" ersetzt die bisherige herunterladbare Software, wie der Kanton Luzern mitteilt. Dadurch soll der Prozess für die Verwaltung und die Bevölkerung weiter vereinfacht werden.
Der Dienst ist laut Mitteilung vollständig webbasiert und benötigt weder Installation noch Download. Das System könne per Browser sogar über Tablet oder Smartphone verwendet werden und erfordere für den Zugang eine E-Mail-Adresse und eine Mobilnummer. Das System leitet die Nutzenden Schritt für Schritt durch die Steuererklärung, prüft automatisch Eingaben und weist auf fehlende Angaben hin, wie der Kanton weiter schreibt. Der voraussichtliche Steuerbetrag sei ausserdem während des gesamten Prozesses einsehbar.
Die neue Webapplikation gewährleistet laut Mitteilung Datenschutz und Datensicherheit. Sie übertrage die Daten verschlüsselt und speichere sie innerhalb der kantonseigenen Infrastruktur. Nach dem Login übernehme das System allerdings neu auch einige Stammdaten automatisch. So soll das Ausfüllen effizienter und einfacher werden, wie es weiter heisst.
Der Kanton Luzern betont, dass die Datenübernahme der Steuerperiode 2024 trotz des neuen Systems gewährleistet bleibt. Nutzende könnten dafür die entsprechende Datei in die Applikation importieren. Für die nächste Steuerperiode erfolge der Datentransfer automatisch. Die Möglichkeit zur Einreichung in Papierform bleibe jedoch weiterhin bestehen, so der Kanton.
Im Januar hat auch der Kanton Zürich seine Offlinesoftware für Steuererklärung eingestellt. Grund dafür soll die "veraltete Technologie" dahinter sein. Lesen Sie hier mehr dazu.
Schweizer Unternehmen erzielen mit KI noch kaum Umsatzwachstum
Bechtle bündelt drei seiner Schweizer Gesellschaften
IT-Sektor beflügelt Schweizer KMU-Übernahmen
Wie ein harmloser Flirt zum Kartendatendiebstahl führt
Sichere Netzwerke – das Fundament für das KI-Zeitalter
Unkontrollierte KI-Agenten werden zum Geschäftsrisiko
Wie "Subscription Bombing" Sicherheitswarnungen verdeckt
SwissICT sucht neuen Geschäftsführer
Unternehmensportrait und Statement