Brack Alltron steigt im Beauty-Business auf
Brack Alltron übernimmt den Beauty-Onlinehändler Perfect Hair, der bislang in den Händen der schwedischen Storskogen Group lag. Der Spezialshop soll zeitnah in Logistik, IT-Systeme und Plattform von Brack integriert werden. Damit vervielfacht das Unternehmen sein Sortiment im Beauty-Bereich.
Brack Alltron greift im Beauty-Markt zu: Die E-Commerce-Gruppe übernimmt Perfect Hair von der schwedischen Beteiligungsgesellschaft Storskogen Group. Damit wechseln der Onlineshop perfecthair.ch sowie vier Coiffeursalons in den Besitz von Brack Alltron, wie es in einer Mitteilung heisst.
Mit der Akquisition holt sich Brack Alltron demnach rund 34'000 weitere Produkte ins Sortiment. Perfect Hair verschicke jährlich etwa 300'000 Produkte. Der Fokus liege auf Haar- und Beautyprodukten, ergänzt durch Tools wie Glätteisen oder Haarföhne.

Stefan Fraude, CEO von Brack Alltron. (Source: Netzmedien)
CEO Stefan Fraude spricht in der Mitteilung von einer Vervielfachung der Sortimentsgrösse und -kompetenz im Beauty-Bereich. Die Erweiterung zahle zudem auf Bracks Leitsatz "Pack aus was in dir steckt" ein.
Integration ins Brack-Ökosystem
Perfect Hair sei zuletzt unter Margen- und Kostendruck geraten. Die Integration in Logistik, Systeme und Prozesse von Brack Alltron soll nun Stabilität bringen. Geplant sei, das Lager des Beauty-Onlinehändlers in Wallisellen zeitnah ins Logistikzentrum von Brack nach Willisau zu überführen.
Der Onlineshop von Perfect Hair bleibt als Marke bestehen, wie Brack schreibt. Für Kundinnen und Kunden soll sich demnach wenig ändern. Nach der erfolgreichen Integration werde das Perfect-Hair-Sortiment zusätzlich über brack.ch angeboten. Auch die vier Salons in Zürich, Winterthur und Wallisellen würden weitergeführt. Die Arbeitsplätze in den Salons bleiben laut Mitteilung erhalten, jedoch könnte es bei den Büroangestellten aufgrund von Doppelspurigkeiten zu Entlassungen kommen.
Brack begrüsste übrigens im Februar 2026 zwei neue Mitglieder in seiner Geschäftsleitung: Fitore Aliu-Keller als Chief People & Culture Officer und Christina Kraft Chief Operation Officer. Lesen Sie hier mehr darüber.
Kanton Zürich testet fünf KI-Anwendungen
Wie Beethoven aus vier Noten eine halbe Stunde Musik schuf
Verein lanciert Initiative für mehr digitale Sicherheit in der Schweiz
Google treibt den Ausbau seiner KI-Infrastruktur voran
So präsentiert sich der Schweizer Markt für Rechenzentren
Microsoft präsentiert Chips für die KI zuhause und den Quantencomputer im Rechenzentrum
Augmented HR: Technologie trifft Organisation
Zwei Drittel der KI-Pilotprojekte kommen nicht in den produktiven Betrieb
KMUs investieren in KI, treffen Entscheide aber oft aus dem Bauch