Paper Pure

Remarkable lanciert E-Ink-Tablet mit KI-Features

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von Valentina Graziano und jor

Mit dem Paper Pure bringt Remarkable ein neues E-Ink-Tablet auf den Markt. Es verspricht ein schnelleres Schreibgefühl als seine Vorgänger und integriert KI-Funktionen, um den Arbeitsalltag zu vereinfachen.

Das neue E-Ink-Tablet von Remarkable soll mit Geschwindigkeit punkten. (Source: zVg)
Das neue E-Ink-Tablet von Remarkable soll mit Geschwindigkeit punkten. (Source: zVg)

Der norwegische Hersteller Remarkable stellt Paper Pure vor - ein weiteres Modell der dritten Generation seiner Paper Tablets. Das neue digitale Notizbuch soll das bewährte Schreibgefühl auf digitalem Papier beibehalten und das Remarkable 2 ablösen, wie der Hersteller mitteilt. Es bietet zudem mit seinem 10,3-Zoll-Display die gleiche Canvas‑Schreiboberfläche wie das Remarkable Pro derselben Generation. Wie sich das Remarkable Pro im Hands-on schlägt, erfahren Sie hier.

Mit dem neuen Modell setzt der Hersteller auf Geschwindigkeit. Das Paper Pure wandelt eine Stiftbewegung laut Mitteilung innerhalb von 21 Millisekunden in digitale Tinte um. Ausserdem sei die Navigation, das Zoomen und Blättern durch Seiten bis zu doppelt so schnell wie beim Remarkable 2. Der Anteil an recycelten Materialien (38 Prozent) sei höher als bei jedem anderen Remarkable-Produkt. 

Auch die Akkulaufzeit bekommt ein Upgrade. Der Akku soll bei einstündiger täglicher Nutzung bis zu drei Wochen durchhalten, wie Remarkable weiter schreibt. Das Paper Pure wiegt 360 Gramm und ist 6 Millimeter dick. Es unterstützt dieselben digitalen Stifte wie das Paper Pro und das Paper Pro Move - Marker und Marker Plus. Zudem ist die Hülle, das sogenannte Sleeve Folio, in drei neuen Farben erhältlich: Ozeanblau, Nebelgrün und Wüstenrosa.

Der Abonnementdienst von Remarkable "Connect" integriert Paper Pure in digitale Workflows, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Abonnentinnen und Abonnenten erhalten Zugriff auf hunderte Templates. Zudem gibt es Verknüpfungen mit dem Google Kalender oder Microsoft Outlook sowie die Möglichkeit, Dateien aus Microsoft Word, Onedrive, Dropbox oder Google Drive zu übertragen. Handschriftliche Notizen und Skizzen lassen sich im Browser als Web-Notiz verfügbar machen oder in Miro oder Slack übertragen. Ausserdem erweitert der Abonnementdienst für Unternehmen, Connect for Business, die Funktionen um Geräteverwaltung und Enterprise-Single-Sign-on. 

KI-Funktionen sollen zudem bei der Weiterverarbeitung der Notizen helfen: Sie wandeln Handschriftliches in digitalen Text um, fassen komplexe Inhalte auf Knopfdruck zusammen und unterbreiten Vorschläge für die nächsten logischen Arbeitsschritte.

Das Remarkable Paper Pure ist für 399 Euro inklusive Marker bestellbar. Das Gerät ist auch im Bundle mit dem Marker Plus und Sleeve Folio für 469 Euro erhältlich. Die ersten Auslieferungen beginnen im Juni. Neue User können das Connect-Abo 50 Tage lang kostenlos testen. Danach kostet es 3,99 Euro pro Monat und ist jederzeit kündbar. 

 

Übrigens: Was der Vorgänger des Paper Pure, das Remarkable 2, kann und was nicht - und was es mit den Abonnements des Herstellers auf sich hat -, erfahren Sie im Hands-on-Bericht

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