Kanton Zug erfasst gesamtes Strassennetz mit Digital Twin
Der Kanton Zug arbeitet derzeit an der digitalen Erfassung seines gesamten Strassennetzes. Die so erzeugte Datengrundlage soll künftig die Verwaltung und den Unterhalt der Infrastruktur vereinfachen. Auch der Verkehrssicherheit und der Barrierefreiheit sollen die Daten zugutekommen.
Der Kanton Zug erstellt einen digitalen Zwilling seines gesamten Strassennetzes. Dieser bietet Gemeinden und Planungsbüros künftig diverse Einsatzmöglichkeiten, wie der Kanton mitteilt. Die Daten würde die Planung verschiedener Infrastrukturarbeiten erheblich erleichtern und effizienter gestalten.
Beispielsweise ermöglicht die digitale Datengrundlage laut Mitteilung eine frühzeitige Erkennung von Schäden, wodurch man diese gezielter beheben kann. Weiter würde die Koordination von Bauvorhaben verbessert und auch Bereiche wie Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit sowie der Fuss- und Veloverkehr liessen sich wirkungsvoll unterstützen.
Indem Mitarbeitende künftig vom Büro aus das Strassennetz begutachten können, reduziert der Kanton laut Mitteilung auch den Aufwand für Kontrollfahrten. So würden sowohl Zeit und Kosten gespart, als auch CO2-Emissionen gesenkt.
Laut Mitteilung führen die Unternehmen Geozug Ingenieure und iNovitas die Erfassungen durch. Dazu würden sie ein spezielles Messfahrzeug einsetzen, das mit einer 360-Grad-Panoramakamera und einem Laserscanner ausgestattet sei. Die Aufnahmen würden anonymisiert, indem etwa Nummernschilder und Passanten unkenntlich gemacht würden.
Der Kanton Zug hat dieses Jahr bereits die Steuererklärung digitalisiert, wie zuvor schon die Kantone St. Gallen, Luzern und Aargau. Lesen Sie hier mehr dazu.
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