Bechtle IT-Forum 2019

Bechtle zeigt die gebündelte Kraft seiner neuen Einheit am IT-Forum

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von Coen Kaat

Am 26. März hat Bechtle in der Umwelt Arena das Bechtle IT-Forum 2019 veranstaltet. Rund 400 Besucher kamen dafür nach Spreitenbach. Dort sagte der frischgebackene Bereichsvorstand Hanspeter Oeschger, wie die Gruppe die Schweizer Systemhaus-Organisation bündeln will und wie die Kunden davon profitieren sollen.

Am 26. März hat Bechtle in die Umwelt Arena Spreitenbach geladen. Das diesjährige IT-Forum der Schweizer Bechtle-Gruppe bot den über 400 Besuchern 4 Keynotes, 30 Breakout Sessions sowie 40 an Ständen vertretene Hersteller und einen Special Guest: die Unternehmerin Sunnie Groeneveld. 5 Bechtle-Organisationen wirkten bei der Organisation mit: Acommit, ARP, Bechtle Direct, Bechtle Steffen und Comsoft Direct. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Anlass erneut um fast ein Drittel.

"Wir wollen unseren Kunden mit dem IT-Forum Ideen geben, in welche Richtung sich die IT-Branche entwickelt", sagte Hanspeter Oeschger, Bereichsvorstand Bechtle IT-Systemhaus & Managed Services Schweiz, im Gespräch.

Rund 400 Besucher kamen für das Bechtle IT-Forum in die Umwelt Arena Spreitenbach. (Source: Netzmedien)

Die Kunden sollten verstehen, dass die Digitalisierung nicht bloss ein Hype sei, der wieder vorbeiziehe. "Die Digitalisierung ist ein Muss", sagte Oeschger. Trotzdem gebe es noch immer viele Kunden, welche die Digitalisierung nicht als wichtig für ihr Geschäft erachten.

Bechtle bietet aber nicht nur am IT-Forum Anhaltspunkte für die Kunden, die Gruppe will auch selbst mit gutem Beispiel voran gehen. "Wir sind bereits in vielen Prozessen digital unterwegs – etwa in der Logistik", sagte Oeschger. Die Gruppe vereinfachte ihre Prozesse durch den Einsatz der Microsoft-Datenbrille Hololens. "Und das führte dazu, dass auch viele unserer Kunden anfingen, diese Technologie zu nutzen."

Bechtle zentralisiert Schweizer Systemhaus-Organisation

In der Schweiz ordnet Bechtle zudem zurzeit seine Gesellschaften im Rahmen des Projekts 'One Bechtle' neu. "In einem ersten Schritt bündelten wir die Systemhäuser, die zuvor eigene Gesellschaften waren, zu einem grossen Systemhaus", sagte Oeschger. Neu sind die einzelnen Standorte Niederlassungen.

In einem nächsten Schritt sollen weitere Bechtle-Organisationen dazu kommen. "Gemeint sind etwa Bechtle Comsoft, Bechtle Suisse Romande sowie der Genfer Cloud- und Analytics-Spezialist Evolusys. So will Bechtle gemäss Oeschger seine volle Kraft auf den Boden bringen.

Der gemeinsame Auftritt der Bechtle-Organisationen Acommit, ARP, Bechtle Direct, Bechtle Steffen und Comsoft Direct. (Source: Netzmedien)

Im E-Commerce-Bereich der Gruppe bleibt vorläufig alles beim Alten. "Wir werden uns jedoch mit ARP und Bechtle Direct bezüglich des Produkt- und Lösungsportfolios absprechen", sagte Oeschger.

Neue Aufgaben für Oeschger

Auch Oeschgers Rolle innerhalb des Konzerns änderte sich. Anfang Jahr stieg er zum Bereichsvorstand Bechtle IT-Systemhaus & Managed Services Schweiz auf. Zuvor nahm diese Aufgabe Gerhard Marz wahr.

Lesen Sie hier mehr zur Beförderung von Hanspeter Oeschger zum Bereichsvorstand für die Schweiz.

Eine "grosse Chance" für die Schweizer Bechtle-Organisation, sagte Oeschger. Die Schweiz werde nun erstmals durch einen Schweizer vertreten. "Das ermöglicht es mir, die Art und Weise, wie wir in der Schweiz funktionieren, auch in Deutschland einzubringen."

Für Kunden sei er nun zwar nicht mehr zuständig. Aber die neue Aufgabe entspreche dennoch dem, was er gerne mache: "Meine Mitarbeiter zu motivieren, zusammen zu arbeiten", sagte Oeschger. "Von daher passt das also perfekt."

Mehr Kompetenz dank gebündelter Kompetenz

Warum Bechtle diesen Schritt zur Zentralisierung unternimmt? "Weil die Projekte unserer Kunden immer komplexer werden", antwortete Oeschger. Zuvor musste jede Region für sich die benötigten Mitarbeiter und vor allem auch Spezialisten stellen.

Dank 'One Bechtle' könnten Ressourcen und Mitarbeiter nun auch Regionen übergreifend ausgesandt werden. "Vom IT- und Business-Architekten über Software-Lizenz-Spezialisten bis hin zum VMware- oder Microsoft-Profi", sagte Oeschger, "wir haben den besten Experten zu allen Themen und können diesen nun überall zur Verfügung stellen."

Das 'One Bechtle'-Projekt soll bis Ende Jahr abgeschlossen sein. Oeschger ist aber schon jetzt vom Erfolg überzeugt. "Man kann es schon spüren, wenn man hier am IT-Forum durch die Ausstellung läuft: Die vielen Mitarbeiter der unterschiedlichen Bereiche fühlen sich bereits als eine Einheit." Mental sei Bechtle bereits weit fortgeschritten, nur organisatorisch gebe es noch ein paar Aufgaben zu erledigen.

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