Brothers Smart-Worker-Studie

Auch 2015 wird noch fleissig gedruckt

Uhr | Aktualisiert

Brother hat an einer Präsentation die Ergebnisse seiner Smart Worker Studie (vormals Printerumfrage) vorgestellt. Das papierlose Büro liegt noch in weiter Ferne. Das Thema mobiles Arbeiten gewinnt aber an Bedeutung. Übrigens: Laserdrucker sind die beliebteste Druckertechnik.

Druckerhersteller Brother hat in Zürich die Ergebnisse seiner Smart-Worker-Umfrage präsentiert. Laut Brother heisst die Studie ab sofort nicht mehr Printerumfrage, um dem allgemeinen Arbeitsplatz-Fokus der Studie gerecht zu werden. Insgesamt wurden für die Untersuchung rund 12'500 Personen befragt, wie Referent und Studienleiter Oliver Jendro erklärte.

Das papierlose Büro

Im 40. Jubiläumsjahr der Prognose, dass Büros in Zukunft papierlos sein werden, wurden die Umfrageteilnehmer zum Druckverhalten befragt. Das Resultat zeigte, dass Büros auch 2015 noch weit davon entfernt sind, nur noch digitale Dokumente zu benutzen. So gaben 76 Prozent der beruflichen Anwender an, entweder gleichviel oder sogar mehr zu Drucken, als noch vor zwei Jahren.

Die Befragten begründeten die Zunahme des Druckvolumens mit der Zunahme an zu bearbeitenden Dokumenten. 22 Prozent de Teilnehmer gaben an, weniger zu drucken. Sie führten dies auf die Digitalisierung von Dokumenten zurück. Das Resultat entspriche mit kleineren Abweichungen ungefähr den Ergebnissen der letzten Jahre, erläuterte Referent Jendro.

Beliebte Laserdrucker

Der beliebteste Drucker am Arbeitsplatz ist der Schwarz-Weiss Laserdrucker. Eher unbeliebt seien die Inkjet-Modelle. Hier sieht Jendro eine grosse Diskrepanz zwischen dem Preis und der Leistung aktueller Tintenstrahldrucker und dem Bild, das viele Beschaffungsentscheider noch in ihren Köpfen verankert haben. Inkjets seien mittlerweile in punkto Preis pro Seite und Qualität voll konkurrenzfähig zu ihren Lasergeschwistern. Laut den Antworten der IT-Verantwortlichen seien Tintenstrahl aber immer noch zu teuer Dies zeigt laut Jendro, dass private Erfahrungen wichtig sind für Anschaffungsentscheide in der IT-Abteilung.

Solche Entscheide müssten regelmässig gefällt werden. Knapp 50 Prozent der Geräte sind demnach zwei Jahre alt. Neubeschaffungen werden meistens Stück für Stück gemacht. Gut 80 Prozent gaben an Einzelgeräte zu beschaffen. Dieses Resultat erstaune, da durch Paketkäufe Einsparungen gemacht werden könnten.

NSA und Snowden lässt Firmen kalt

Ein weiteres Thema der Umfrage betraf die IT-Sicherheit. Eine Frage lautete, inwiefern Enthüllungen um den NSA-Skandal zu Anpassungen der Sicherheitsmassnahmen in den Betrieben geführt habe. Rund 71 Prozent der Befragten gaben an, so weiter zu machen wie zuvor. Dies mag erstaunen. Zumindest der Studienleiter Jendro war sehr überrascht von diesem Resultat. Trotzdem gab knapp die Hälfte der Befragten an, dass die Sicherheitsmassnahmen in ihrem Betrieb besser sein könnten.

Zuguterletzt wendete sich die Studie noch dem Thema Mobile zu. Knapp 60 Prozent benützen demnach ein Smartphone für berufliche Zwecke und genau so viele ein Notebook. Die Desktops sind immer noch an der Spitze mit 70 Prozent. Die Zunehmende Zahl an Mobilen Geräten geht jedoch nicht unbedingt auf Kosten der Desktop-PCs. Zwei Drittel der Befragten gaben an den Desktop PC nicht durch mobile Geräte ersetzten zu wollen. Mobile wird also eher als Zusatz, als als Desktop-Ersatz gesehen.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die Gäste noch mit einem abwechslungsreichen und schmackhaften Stehlunch verwöhnt. 

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