e-government Studie in Österreich
Die von Unisys in Auftrag gegebene Studie zum Thema Beziehungen zwischen Behörden und Unternehmen beziehungsweise Bürgern in Österreich hat ergeben, dass über 60 Prozent der Unternehmen und 46 Prozent der Bürger künftig via Internet mit der Verwaltung kommunizieren wollen. Auch dem Telefon wird mit 28 Prozent beziehungsweise 40 Prozent künftig ein hoher Stellenwert beigemessen. Für Karl Anzböck, CEO Unisys Österreich, bedeutet dies, dass für die Verwaltung von Morgen sowohl ein Internetauftritt als auch Call Center benötigt werden. Die Devise heisse: vom Aktenordner zum elektronischen Akt. Auch ein überraschendes Ergebnis kam bei der Frage, ob elektronische Möglichkeiten als Alternative zum persönlichen Behördengang vorstellbar wären, zutage. Fast die Hälfte der Befragten wollen ihre Amtsgeschäfte in Bankfilialen oder Postämtern erledigen. Als Begründung wurde das dichte Vertriebsnetz der Banken, die Erfahrung im Umgang mit vertraulichen Daten sowie die Verknüpfung mit Bankbesuchen angegeben.
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