In eigener Sache: WEMF korrigiert IT-Media-Studie
Ende Juni hat die WEMF unter dem Titel MA IT Business Zahlen zur Reichweite der Informatik-Presse in der Schweiz vorgestellt. Nun muss die Zahlenpublikation bereits wieder korrigiert werden – dies nachdem schon die erste Ausgabe der Studie im Jahr 2000 berichtigt werden musste. Damals war der IT Reseller des Verlags Compress zu Unrecht miterhoben worden, weil dieser als Händlerblatt der befragten Zielgruppe Informatikverantwortliche gar nicht bekannt sein konnte. Ein ähnlicher Fehler ist nun auch bei der aktuellen Durchführung passiert: Heute informiert die WEMF per Brief alle Empfänger der Studie, dass die publizierten Zahlen zur Netzwoche aus dem Verlag Netzmedien AG nicht der wirklichen Verbreitung des Titels entsprechen, weil die Grundgesamtheit der Studie die Netzwoche-Leserschaft nur unvollständig abbilde. Die Aussagekraft der Studie für den Gesamtmarkt wird durch diesen Fehler nun auch in diesem Jahr arg in Mitleidenschaft gezogen, da wichtige, nicht von IDG verlegte Player nicht adäquat berücksichtigt werden. Die Studie wurde im Auftrag der IDG („Computerworld“) erstellt. Von verlagsunabhängigen Umfragen liegen, etwa von Demoscope, Zahlen zum Leseverhalten der Schweizer IT-Entscheider vor, die ein anderes Bild zeigen.
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