PwC-Studie: DRM bringt Wachstum in Unerhaltungs- und Medienbranche
Die Unterhaltungs- und Medienindustrie steht trotz der derzeit signifikanten Einbussen durch Raubkopien und Produktpiraterie weltweit vor einem bedeutenden Wachstum. Auslöser werden neben der erheblichen Zunahme an Breitbandanschlüssen in privaten Haushalten und einer höheren Datenübertragungsrate vor allem neue Formate und Geräte sein, die das Angebot und den Vertrieb von digitalen Inhalten wie beispielsweise Musikstücken und Kinofilmen an Endverbraucher erweitern und vereinfachen. Dies ist die Schlussfolgerung der aktuellen Media-Prognose "A New Era for Content" des Consulting-Unternehmens PricewaterhouseCoopers. Die Untersuchung basiert auf der PwC-Studie "Entertainment and Media Outlook: 2003-2007".
Bei der erwarteten Entwicklung käme dem Umgang mit Rechten für digitale Inhalte (DRM) eine Schlüsselrolle zu. Die Möglichkeiten von DRM gingen weit über die Prävention von Straftaten hinaus. Die Techniken, die DRM beinhalte, etwa die Verschlüsselung und Markierung von Inhalten, ermöglichten neue Geschäftsmodelle. Diese sollen die Einkünfte von Urhebern, Verlagen, Platten-, Film- und Produktionsfirmen nicht nur sichern, sondern wesentlich steigern helfen, so PwC.
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