Studie: Digitaler Analphabetismus in den USA
Auch wenn der Anteil der vernetzten Haushalte von heute 50 auf 75 Prozent im Jahr 2005 ansteigen wird, so werden dann immerhin noch 50 Mio. Erwachsene in den USA ohne einen Internet-Anschluss auskommen müssen. Zu diesem Schluss kommt, laut Reuters, eine Untersuchung der Gartner Group Inc. Michael Fleischer CEO der Gartner Group, weist darauf hin, dass die Bedeutung des Internet und dessen Einfluss auf das tägliche Leben in den nächsten Jahren so stark zunehmen wird, dass, wer keinen Zugang hat, in gleichem Mass benachteiligt sein wird, wie jemand der nicht lesen und schreiben kann.
Die Studie an der 40.000 erwachsene Amerikaner teilgenommen haben, nimmt die Auswertung nach drei Kriterien vor. Die Befragten werden einerseits aufgeteilt in Vernetzte und nicht Vernetzte,andererseits nach dem Grad der Fähigkeit die Vorteile des Internet nutzen zu können. Das dritte Kriterium ist die Verbindungsgeschwindigkeit.
Die Studie zeigt das der Internet-Zugang direkt mit dem sozioökonomischen Status gekoppelt ist. Von der Untersten Gesellschaftsschicht haben bloss 35 Prozent einen Internetanschluss, während die obere Mittelklasse zu 80 Prozent einen Anschluss besitzt.
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