Studie: Entbündelung ohne Wirkung auf Investitionen
Eine aktuelle Studie des Verbandes ICTswitzerland kommt zu dem Schluss, dass zwischen einer Entbündelung der Letzten Meile und dem Innovations- und Investitionsverhalten in der Telekombranche kein direkter Zusammenhang bestehe. Andere Formen der Regulierung würden sich tendenziell investitionshemmend auf die Telekombranche auwirken, sagte Mitautor Dr. Stefan Bühler von der Universität Zürich heute Vormittag im Rahmen der Studienvorstellung. Zudem sei die Telefonie in der Schweiz nicht nur von bester Qualität, sondern auch relativ günstig im Europavergleich. Die Studie wurde vom Wirtschaftsberater Plaut Economics gemeinsam mit dem sozialökonomischen Institut der Universität Zürich durchgeführt. Die Resultate beruhen sowohl auf Daten, die in Eigenrecherche in Ländern mit bereits entbündelter Letzten Meile erhoben wurden sowie auf einschlägiger, ökonomischer Literatur. Finanziert wurde die Studie zu gleichen Teilen von Swisscom, cablecom und Orange. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 5 der Netzwoche von morgen Mittwoch.
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