Anonymous "stolpert" über 600'000 Krankenkassen-Daten
AnonAustria hat über 600'000 Daten von der Tiroler Gebietskrankenkasse gefunden - will sie aber nicht veröffentlichen.
Gestern Nacht veranstaltete Anonymous von Österreich (AnonAustria) auf dem Twitter-Account ein Ratespiel. Dabei mussten die Follower unter anderem die Rechenaufgabe f'(1) = 3a*1^1 + 2b * 1 + 1 lösen - die Lösung war 600'475. Auch die weiteren Tweets haben darauf hingedeutet, dass die Hackergruppe über 600'000 Datensätze der Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK) gefunden haben. Aber "Um das gleich klarzustellen: Es fand von unserer Seite KEIN Hack oder ähnliches statt. Vielmehr sind wir zufällig drüber gestolpert."
Die Tiroler Gebietskrankenkasse spreche von einer "unangenehmen Situation". Die eigenen Sicherheitsbarrieren seien jedoch nicht überwunden worden. Vielmehr sieht man ein Datenleck bei einem der Vertragspartner der TGKK. Dazu zählen Rettungsdienste und Krankenanstalten in Tirol, wie futurzone.at berichtet.
Anonymous will die Daten jedoch nicht veröffentlichen. "Zur Info: Die Daten lagen bzw. liegen noch immer in einer gezippten Textdatei bei einem Filehoster", twittert AnonAustria und veröffentlichte ein Bild eines QR-Codes, der zur Website der Tiroler Gebietskrankenkasse führt. Laut dem Hackerkollektiv befindet sich die Datenbank bereits sechs Monate lang im Umlauf.
Zuviel Kritik?
Bereits in der Nacht auf Montag hat Anonymous Austria Daten von 25'000 österreichischen Exekutivbeamten veröffentlicht. Die Daten, die Namen, Geburtsdaten und Adressen enthalten wurden ihnen angeblich zugespielt. Die Veröffentlichung wurde darauf hin aber von allen Seiten scharf kritisiert. Das könnte ausschlaggebend dafür sein, dass diese Daten nun nicht den Weg zur Öffentlichkeit finden.
31 neue KI-PCs, 1 physische Schutzlösung und 2 quantensichere Drucker-Serien
US-Gericht verurteilt Google und Meta wegen Förderung von Social-Media-Sucht
ICT-Berufsbildung Schweiz erhält neue Co-Vizepräsidentin
Hybride Meetings im Jahr 2026: Es kommt nach wie vor auf die Technik an
Schweizer Firmen forcieren KI-Projekte trotz Sicherheitsrisiken
Sieber & Partners erweitert Verwaltungsrat und KI-Angebot
Klarheit zeigt Wirkung: Wie SRF seine Organisation ausgerichtet hat und weiterdenkt
KI in der Schweiz: Umsetzung jetzt entscheidend
FHNW eröffnet neues Security Lab