Anstieg der CH-Breitband-Surfer über Durchschnitt

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In den 13 Monaten von April 2002 bis April 2003 wuchs die Zahl der Internet-User mit Breitbandzugang um 136 Prozent. Damit surfen 28 Prozent der europäischen Internet-Nutzer mit Breitband-Anschluss, das sind doppelt so viele wie im April 2002. Dies laut neusten Recherchen von Nielsen//NetRatings. Die Wachstumsrate ist je nach Land verschieden, Grossbritannien verzeichnet mit einer Zunahme der Breitband-Surfer von 235 Prozent das grösste Wachstum. In Frankreich nutzten im April 38 Prozent der Surfer Breitbandanschlüsse, mehr als irgendwo sonst in Europa. Es folgen Spanien, die Niederlanden, Schweden und danach die Schweiz mit 28 Prozent. Deutschland, Grossbritannien und Italien mit 15 Prozent liegen am Schluss der Liste. Allein in den letzen drei Monaten ist der Anteil der Breitband-Nutzer im Druchschnitt um etwa drei Prozent gestiegen. Im Januar 2003 betrug die Zahl der Breitband-User in Frankreich noch 35 Prozent, in der Schweiz 21 Prozent und in Italien 13 Prozent. Der Anteil der Breitbandkunden innerhalb der Internet User ist in der Schweiz im europäischen Vergleich zwischen Januar und April 2003 also überdurchschnittlich gewachsen. Laut Nielsen//NetRatings ändert dieser Breitband-Boom das User-Verhalten signifikant. In ganz Europa seien Breitband-Surfer länger online, nutzten das Web häufiger und besuchten mehr Sites als ihre langsameren, Dial-Up-Mitsurfer. Laut Nielsen//NetRatings machen Breitbandnutzer bei File-sharing-Diensten, auf Musik-Sites, Film-Sites und Adult-Sites bereits über die Hälfte der Besucher aus.