ARM-Chef mit ambitiösen Plänen
Bereits in vier Jahren soll es soweit sein: Dann will Chipdesigner ARM mit seinen Prozessoren 40 Prozent des Notebook-Markts bewirtschaften. Schützenhilfe erhofft sich das Unternehmen von Microsoft.
40 Prozent Marktanteil bei den Notebooks, 85 Prozent Marktanteil bei Tablets. Diese Ziele will ARM in den nächsten vier Jahren erreichen, wie ARM-Chef Tudor Brown der taiwanesischen Digitimes mitteilte.
Brown verweise in dem Gespräch mit dem asiatischen Branchenmedium auf erste Gehversuche von ARM mit seinen sogenannten Smartbooks. Diese wären vom Markt aber nicht angenommen worden, da Benutzer zu hohe Erwartungen an deren Leistung gehabt hätten.
Schützenhilfe von Microsoft
Ausserdem empfänden die User den Umgang mit Android als Betriebssystem zu schwierig, wird Brown weiter zitiert. Darum setzt der Chipdesigner auf das neue Windows 8. Gemeinsam Microsoft seien beide Unternehmen die Chance einen "brandneuen Nachfrageschub" auszulösen.
Analysten sehen Chancen
Das könnte funktionieren, wie die Experten von Digitimes analysiert haben. Die Analysten haben sich mit dem kommenden Windows 8 beschäftigt. Sie sehen vier wichtige Faktoren, die über den Erfolg entscheiden werden. Mit dem neuen Windows werde ein Wettbewerb zwischen PC- und Mobil-Plattformen gestartet. Ein weiterer Faktor sei Einführung der Geräte am Markt.
Tablets mit Windows 8 die auf x86-Chips basieren werden frühestens für das dritte Quartal nächsten Jahres erwartet. Tablets mit Windows 8 auf ARM-Basis werden nicht vor Anfang 2013 am Markt erwartet. Das könnte den Partnern von Microsoft zu lange dauern. Das Branchenportal erwartet daher, dass sich die Partner andersweitig umsehen werden.
Unified Platform
Auch wird entscheidend sein, ob sich das zukünftige Windows gleichermassen auf Tablets und PCs verwenden lässt. Die Analysten erwarten, dass Microsofts als nächsten Schritt seine Mobilplattformen vereinigen wird. Letztlich könnte es also heissen: Windows 8 für PCs, Tablets und Smartphones.
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