Ascom leidet unter starkem Franken
Beim Industrieunternehmen Ascom sind die Umsatz- und Gewinnzahlen im vergangenen Jahr zurückgegangen. Ascom spricht von beachtlichen negativen Währungseffekten.
Die Schweizer Unternehmensgruppe für Telekommunikation Ascom rechnet für das Jahr 2011 mit einem Umsatz von rund 437 Millionen Franken, wie eine Pressemitteilung informiert. Ascom erreichte damit ein leichtes organisches Wachstum von einem Prozent in Lokalwährungen. Die EBITDA-Marge bei den weitergeführten Geschäftsbereichen liege innerhalb der für das Gesamtjahr vorgegebenen Guidance von 13-14 Prozent.
Beachtliche negative Währungseffekte
Die Abwertung von wichtigen Währungen, hauptsächlich US Dollar und Euro, habe zu "beachtlichen negativen Währungseffekten bei der Umrechnung der Ergebnisse in Schweizer Franken" geführt. Im Bereich der Wireless Solutions rechnet das Unternehmen jedoch trotz negativer Währungseffekte mit einem organischen Wachstum von 5 Prozent in Lokalwährungen.
Nachfrage schwächer geworden
Im Bereich Tests und Optimierungslösungen für Mobilfunknetze sei die Nachfrage schwächer als erwartet ausgefallen. Vor allem im vergangenen Dezember hätten viele Kunden ihre Investitionen reduziert oder verschoben. Der Umsatz des Network Testings liegt darum laut Pressemitteilung mit rund 7 Prozent in Lokalwährungen unter dem Vorjahresergebnis. Auch hier haben sich laut Ascom die negativen Währungseffekte ausgewirkt und führten zu einer tiefen einstelligen EBITDA-Marge.
Aufgrund der vorläufigen Ergebnisse schätzt das Industrieunternehmen den Konzerngewinn für das Jahr 2011 im Bereich von 23-26 Millionen Franken. 2010 lag der Konzerngewinn noch bei 32,5 Millionen Franken.
Die vollständige Jahresrechnung und den Geschäftsbericht 2011 wird Ascom am 15. März 2011 veröffentlichen.
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