Bei Aseantic gehen die Lichter aus
Der Internetdienstleister Aseantic muss aufgeben. Das Unternehmen gab heute bekannt, dass das hauseigene Projektgeschäft per 30. Juni 2010 eingestellt werden soll. Betroffen davon sind 18 Mitarbeiter in der Schweiz. Was mit der Consultingsparte passiert ist momentan noch unklar. Dabei handelt es sich allerdings um den kleineren Teil des Aseantic-Geschäfts mit einem Umsatzanteil von etwa 10 Prozent.
In den letzten zwölf Monaten musste das Unternehmen Garantieleistungen in sechsstelligem Umfang erbringen. Dies belastete die Liquidität so stark, dass die Beendigung des Unternehmens für nötig befunden wurde, so Gründer und CEO Gian-Franco Salvato gegenüber dem Netzticker. Zurzeit suche man nach Lösungen für die bestehenden Kunden, Mitarbeiter und auch die Lernenden, sagte Salvato weiter.
Ursprünglich standen noch zwei Alternativszenarien zur Debatte: die Fusion mit einem Partner oder eine verstärkte Fokussierung auf Kundengewinnung. Beide Szenarien wurden aber verworfen, da sie die liquiden Mittel bei ungewissem Ausgang zu stark belastet hätten. Derzeit sucht Aseantic nach geeigneten Wegen und Partnern, um den sicheren Betrieb der Projekte ihrer Kunden weiter zu ermöglichen.
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