Bekommen Vergleichsdienste wie Comparis mit Krankenkassengesetzesrevision Probleme?

Uhr | Aktualisiert
von susanne.oettli@netzmedien.ch
Krankenkassen dürfen künftig keine Provisionen und Courtagen für die Vermittlung von Grundversicherungen mehr bezahlen. Dies hat gestern der Ständerat beschlossen und folgt damit dem Nationalrat. Die Gesetzesrevision soll auf Anfang 2011 in Kraft treten. Damit könnten auch Onlinedienste wie vor allem Comparis Probleme bekommen. So setzt das Geschäftsmodell des Vergleichsdienstes auf Einnahmen durch die Vermittlung von Offerten an wechslungswillige Versicherte. Richard Eisler, Gründer und CEO von Comparis, wollte sich zum jetzigen Zeitpunkt auf Anfrage des Netztickers nicht zu den Auswirkungen des Ständeratsbeschluss aufs Geschäftsmodell von Comparis äussern: Bis zur endgültigen Verabschiedung des gesamten Vorlagenpaketes wäre dies reine Spekulation.