Cablecom kurz vor nachhaltiger Refinanzierung

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Cablecom konnte mit dem finanzierenden Bankenkosortium einen Aufschub der Ende April fällig gewordenen Schulden von 3,7 Milliarden Franken erwirken. Auf welche neue Frist man sich geeinigt hatte, wollte Cablecom-Sprecher Stephan Howeg auf Anfrage des NetzwocheTicker nicht verraten: Es handle sich aber um Wochen und nicht um Monate. In dieser Zeit sollen die Verhandlungen zwischen Management, Cablecom-Eignerin NTL und dem Bankenkonsortium weitergeführt werden. Cablecom gibt sich gemäss heutiger Pressemeldung zuversichtlich, dass bereits in den nächsten Wochen eine nachhaltige Lösung für Cablecom erzielt werden könne. Diese würde vorsehen, dass das Fremdkapital zu einem grossen Teil in Eigenkapital umgewandelt würde, wobei die Mehrheit des Aktienbesitzes dann vermutlich an das Bankenkonsortium ginge, welches von JP Morgan Chase angeführt wird. Damit verbliebe Cablecom in ausländischem Besitz, nachdem eine schweizerische Lösung (kolportiert wurde zuletzt eine Übernahme durch das Städtekonsortium Bern, Basel und Zürich) am Verkaufspreis gescheitert war. Im Interview mit der aktuellen Netzwoche bestätigt dann auch Cablecom-COO Rudolf Fischer, dass, sofern die aktuellen Verhandlungen zum Erfolg geführt werden könnten, kein externer Investor an der neuen Lösung beteiligt sein werde.