DDoS-Attacke gegen Hostpoint
Seit Ende letzter Woche meldet Hostpoint verschiedene Angriffe auf ihre Server.
Seit letzten Donnerstag meldet Hostpoint, der grösste Schweizer Hostingprovider, vereinzelte DDoS-Attacken sowohl auf Kunden-Websites als auch auf ihre eigenen Server. Einige Sites konnten als Konsequenz nicht mehr erreicht werden.
Am Sonntag teilte Hostpoint mit, dass sich die Situation wieder beruhigt habe und nicht mit einer grösseren Beeinträchtigung der Dienstleistungen zu rechnen sei. Gegenüber inside-it.ch erklärte Claudius Röllin, Co-Gründer und Marketingchef, dass von den 150'000 gehosteten Websites rund 1'200 betroffen gewesen seien.
Der zweitgrösste Provider der Schweiz, Infomaniak, wurde von einem Angriff verschont. Dies deutet darauf hin, dass die Attacke gegen Hostpoint gerichtet war. NetOberservatory hat bei seinem letzten Rapport im Dezember 2010 schon darauf hingewiesen, dass die Spitzenposition des DNS Servers in der Schweiz eine Gefahr darstellen könnte. So könnten viele Websites mit einem gezielten Angriff lahm gelegt werden, hiess es damals.
In einer Stellungnahme gegenüber der Netzwoche betont Hostpoint jedoch, dass die aktuelle DDoS-Attacke nicht gegen die DNS-Server des Unternehmens gerichtet war.
Wie KMUs mit MDR ihre Cybersecurity stärken
Update: Bund definiert mobiles Sicherheitskommunikationssystem als Schlüsselprojekt
Schweizer ICT-Branche verliert an Schwung
Apple wird 50 Jahre alt
Anthropic veröffentlicht versehentlich Quellcode seines KI-Entwicklertools
Drei Viertel der Schweizer Bevölkerung nutzen bereits KI-Chatbots
Phisher zielen mit Fake-Bussen auf Kreditkartendaten ab
GRITEC AG und Swisscom stärken gemeinsam die OT‑Cybersecurity im Industriesektor
Uniqconsulting heisst neu Uniq