Die Schweizer stellen die Nutzen des Handys vor dessen Risiken
Für 79 Prozent der befragten Personen in der Schweiz überwiegen die Nutzen der mobilen Kommunikation gegenüber den gesundheitlichen Risiken. Dennoch gehen 55 Prozent der Befragten davon aus, dass die Mobilfunktechnologie gesundheitliche Risiken birgt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Forschungsinstituts Gfs.bern im Auftrag von Forum Mobil. Befragt wurden 1'213 Einwohner der deutschen, französischen und italienischen Schweiz.
Die Studie stellt allgemein eine veränderte Einstellung der Schweizer gegenüber der Mobilfunktechnologie fest: Sie sei vom hohen Nutzen, steigendem Pragmatismus und einer leicht weniger kritischen Einstellung gegenüber möglichen gesundheitlichen Risiken geprägt, schreibt das Forum Mobil. Das Forum Mobil ist ein von Schweizern Mobilfunkanbietern gegründeter Verein, der als Hauptaufgabe eine Website als Informationsplattform zur mobilen Kommunikation unterhält.
Die Studie stellt fest, dass 86 Prozent der Befragten über 16-Jährigen ein Handy besitzt und dass es nur wenige soziodemografische Unterschiede in der Nutzung gebe. Am auffälligsten ist, dass Berufstätige ihr Handy besonders für Telefonate und Büroapplikationen nutzen und dass die unter 40-Jährigen besonders gerne SMS versenden. Die grösste Gruppe der Wenig- oder Nichtnutzer ist unter den über 65-Jährigen zu finden.
Zudem gilt für 59 Prozent der Befragten ein Handy für Kinder unter 16 Jahren als gar nicht oder eher nicht sinnvoll. Gleichzeitig erhält ein Kind aber heute mit durchschnittlich 13,5 Jahren ein eigenes Handy. Auch hier überwiege also der Nutzen gegenüber den Risiken, so die Studie.
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