Durch Einsatz von RFID könnte Schweizer Handel 3 Milliarden Franken sparen

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Würden in der Schweiz Hersteller und Händler ihre Prozesse besser aufeinander abstimmen, könnten die Kosten um 3 Milliarden Franken gesenkt werden. Zudem würden die Umsätze um ebenfalls 3 Milliarden Franken zunehmen. Vor allem RFID-Technologien könnten einen wichtigen Beitrag zur Prozessoptimierung leisten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Accenture, die im Auftrag des Verbandes GS1 Schweiz unter den 4'000 Mitgliedern durchgeführt wurde. 320 Unternehmen haben an der Umfrage teilgenommen.
RFID kommt allerdings bei keinem der befragten Unternehmen zum Einsatz. Nur 9 Prozent planen einen Pilot, 35 Prozent wollen die Machbarkeit prüfen und für 51 Prozent der befragten Unternehmen ist RFID überhaupt kein Thema.
Der Verband GS1 Schweiz setzt sich für eine Verbesserungen der Demand- und Supply Chain-Prozesse bei Handel, Industrie und Dienstleistern und ist aus der Fusion von ECR (Schweiz), der Schweizerischen Gesellschaft für Logistik (SGL) und EAN (Schweiz) hervorgegangen.