Ende der goldenen Zeiten für Schweizer Berater

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Das Marktvolumen der Schweizer Beratungsbranche ist im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf rund 1 Milliarde Franken gefallen. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Branchenverbandes Asco (Association of Management Consultants Switzerland) hervor. Im Rahmen der Untersuchung wurden im März und April Inteviews mit den Verantwortlichen der 55 grössten Beratungsunternehmen in der Schweiz geführt. Auch für das laufende Jahr rechnet die Asco mit einem Rückgang von 5 bis 10 Prozent. Federn lassen mussten alle Kategorien, vor allem aber die grössten Anbieter. So sei der Marktanteil der Top 10 von 53 Prozent 2001 auf jetzt 49 Prozent gesunken. Die rund 500 kleinen Beratungsfirmen, mit einem Honorarumsatz von weniger als 0.75, erwirtschafteten 180 Mio CHF, was einem Rückgang von nur 10 Prozent entspricht. Parallel zu der Marktuntersuchung wurde die Kundzufriedenheit unter die Lupe genommen. Dazu wurden 50 CEOs der Schweizer Wirtschaft befragt. Die Untersuchung kommt zum Schluss, dass der überwiegende Teil der Beratungskunden mit den Beraterleistungen zufrieden bis sehr zufrieden waren. Tendenziell werde sich das Rollenbild der Berater weg vom stark analytisch geprägten Lösungserarbeiter hin zum implementierungs-orientierten Moderatoren und Coach entwickeln.