EU hilft Eltern bei der sicheren Nutzung des Internet
Der EU-Telekommunikationsrat hat letzte Woche das Programm "Mehr Sicherheit im Internet" verabschiedet, das Eltern, Lehrern und Kindern mehr Sicherheit bei der Benutzung des Internets gewähren soll. Das von der Europäischen Kommission im März 2004 vorgeschlagene Vierjahresprogramm (2005-2008) ist mit 45 Millionen Euro ausgestattet und soll dazu beitragen, illegale und schädliche Inhalte im Internet, besonders Rassismus und Spam, zu bekämpfen.
Wie eine EU-weite Eurobarometer-Umfrage zur Internetnutzung zeigt, wünschen Eltern immer mehr Informationen darüber, wie sie die Nutzung des Internets für ihre Kinder sicherer machen können. Nach der Umfrage sind sich viele Eltern der Risiken der Internetnutzung nicht bewusst. Zudem wissen rund 60 Prozent aller befragten Eltern in Europa nicht, wo sie illegale und schädliche Inhalte melden können.
Am weitesten verbreitet ist die Nutzung des Internets bei Kindern in Dänemark, den Niederlanden und im Vereinigten Königreich. Vergleichsweise selten nutzen Kinder in Griechenland, Zypern, Portugal und der Slowakei das Internet.
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