EU-Kommission sorgt sich um digitalen Content

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Mit dem Programm Content hat die EU-Kommission einen Massnahmenkatalog gegen die zunehmende Zersplitterung von neuen digitalen Informationsprodukten und -diensten vorgestellt. Es soll die Voraussetzungen verbessern, damit Informationen aus verschiedenen Systemen unabhängig von Format, Sprache oder Ort kombinieret werden können. Dabei stellt sich heute folgendes Problem: Die Mitgliedstaaten erfassen, speichern und verwerten Daten auf unterschiedliche Weise. Dies gelte insbesondere für geografische Daten (geografische Koordinaten, Postleitzahlen, Grundbucheinträge usw.), die sich in 80 Prozent der Informationen des öffentlichen Sektors finden. Dies erschwere die Schaffung EU-weiter Informationsdienste und behindere die Weiterentwicklung von Diensten und mobilen Datendiensten. Neben Geodaten sollen aber auch Lernmittel und kulturelle Inhalte von der angestrebten Uniformierung profitieren. Das Programm soll 163 Millionen Euro kosten und ist für die Jahre 2005 bis 2008 angesetzt.