Fernmeldestatistik 2006: Mehr UMTS-Nutzer und Breitbandanschlüsse

Uhr | Aktualisiert
von fgr@netzwoche.ch
Ende September veröffentlichte das Bakom die Fernmeldestatistik 2006 mit den Zahlen für das neunte Jahr des liberalisierten Fernmeldemarktes der Schweiz. Die wichtigsten Entwicklungen für das Jahr 2006 sind: Über 69 Prozent der Internetnutzer haben in der Schweiz einen Breitbandanschluss. Die Zahl der Internetkunden nahm im Vergleich zum Vorjahr um 11,5 Prozent zu. Und zweitens hat sich die Zahl der Mobilfunkkunden, die das UMTS-Netz nutzten, mit 360'690 (oder 4,85 Prozent aller Kunden) mehr als verdreifacht. Die Zahl der Mobilfunkkunden erhöhte sich um 8,7 Prozent und die Zahl derjeniger, die ein Prepaid-Abo kauften, stieg um 10,5 Prozent. Die gesamte Fernmeldebranche kam im letzten Jahr auf einen Betriebsgewinn von 2,896 Milliarden Franken. Damit konnte allerdings der Rekordwert vom Jahr davor von 3,566 Milliarden Franken nicht übertroffen werden. Während das Betriebsergebnis aller Fernmeldedienstanbieter mit Ausnahme von Swisscom von 1998 bis 2002 negativ war, war es von 2003 bis 2006 positiv. Wegen des Rückkaufs des 25-Prozent-Anteils von Vodafone am Aktienkapital von Swisscom Mobile für einen Betrag von 4,25 Milliarden Franken durch Swisscom im Dezember 2006 stiegen die Investitionen im letzten Jahr um über 200 Prozent. Doch selbst wenn man diesen ausserordentlichen Betrag ausnimmt, stiegen die Investitionen um 13 Prozent, nachdem sie von 2001 bis 2005 ständig gesunken waren.