Google Apps im Usability-Test: Im Grossen und Ganzen überzeugend, aber ...
Google Apps ist im Grossen und Ganzen in der Anwendung ein überzeugendes Produkt. Interessierte Personen sollten für das Einrichten der Software-as-a-Service-Lösung jedoch eine grosse Portion Vorwissen mitbringen. Zu diesem Schluss kommen die Usability-Experten von Zeix in der neuen Netzwoche.
So hatten die Probanden schon bei der Suche nach der All-in-one-Lösung Mühe. Dass Google über keine "richtige" Website verfügt, vereinfachte die ganze Geschichte für die Teilnehmer nicht gerade. Google biete zwar eine Vielfalt von Diensten an, halte es aber immer noch nicht für nötig eine schlüssige Informationsarchitektur und Navigation anzubieten. So kamen die Probanden nur über Umwege zum Ziel. Hat der Teilnehmer einmal die Google Apps gefunden steht er bei der Domain-Anmeldung schon vor der nächsten Hürde. Keiner der Probanden war sich sicher, am richtigen Ort zu sein. Dies insbesondere wegen der geforderten Selbstdeklaration aus drei Zielgruppen. Für selbstständig Erwerbende und Privatpersonen und damit für fünf von sechs Testpersonen standen drei falsche Bezeichnungen zur Auswahl.
"User ohne genaues mentales Modell davon, wie Domain-Hosting, E-Mail und Datensicherung zusammenhängen, sind rasch überfordert", so das resümee der Autoren Peter Hogenkamp und Sibylle Buff. Im Gegensatz dazu würden Power-User allerdings schnell einmal an die Grenzen der Funktionalität gelangen.
Den ganzen Bericht finden Sie im Special Usability in der aktuellen Ausgabe der Netzwoche.
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