Google-Books-Anhörung wegen Bedenken verschoben
Das US-Justizministerium hat am vergangenen Wochenende Bedenken wegen des Deals um die geplante Online-Bibliothek von Google geäussert und das Gericht aufgerufen, eine Vereinbarung zwischen Google und der US-Buchbranche abzulehnen. Es habe unter anderem Urheberrechts- und Wettbewerbsbedenken. Nun verlangen auch die US-Verleger einen Aufschub der gerichtlichen Anhörung zu ihrem Vergleich mit dem Internetkonzern. Die für Anfang Oktober geplante Anhörung soll um einen Monat auf den 6. November verschoben werden. Die Verleger wollen bis dahin mit dem Justizministerium an den strittigen Fragen arbeiten. Neben Google begrüsst auch die Open Book Alliance um Microsoft und das Internet Archive die Verschiebung.
Das US-Justizministerium forderte Google und die amerikanischen Verleger unter anderem dazu auf, mehr auf die Einwände ausländischer Autoren und Verleger einzugehen und einen Mechanismus für den Zugang der Google-Wettbewerber zu den Büchern zu etablieren.
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