Google Street View kommt nicht zur Ruhe
Hanspeter Thür, der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte (EDÖB), hat Google einen Monat Zeit gegeben, um die von ihm vorgeschlagenen Verbesserungen für Street View umzusetzen. Geht Google nicht auf die Empfehlungen des EDÖB ein, droht dieser mit einer Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht.
In einer Mitteilung von gestern streicht Thür hervor, dass die Anonymisierung von Gesichtern und Nummernschildern bei Street View immer noch nicht 100-prozentig funktioniere und umgehend verbessert werden müsste. Ausserdem sollten Bilder um heikle Einrichtungen wie Spitäler, Schulen und Gefängnisse besonders gut kontrolliert werden, so Thür weiter. Bei eigenen Recherchen hat der EDÖB festgestellt, dass man bei Street View in zahlreiche private Strassen und Gärten sehen könne. Diese Bilder müssten gelöscht werden, erklärt Thür. Darum rät er Google bei künftigen Aufnahme-Fahrten die Kamera tiefer zu montieren, damit solche Aufnahmen gar nicht erst entstünden.
Google reagierte in einer Medienmitteilung enttäuscht auf die Ankündigung von Thür. Thür habe dem Produkt vor der Lancierung grünes Licht gegeben, so Google. Mit einem Massnahmenpaket verspricht Google Besserung. Das Unternehmen will nun innerhalb von wenigen Wochen die neue Version der Anonymisierungssoftware in das bestehende Programm integrieren und eine bessere Verwischung erreichen. Ausserdem sucht Google verstärkt den Dialog mit Interessengruppen und möchte künftig bestmöglich bereits im Vorfeld von Aufnahme-Fahrten informieren.
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