Google und US-Verlage mit neuem Buch-Deal
Nach Kritik der deutschen und französichen Regierung am Google Book Settlement hat der Internetkonzern gemeinsam mit US-Autorenverbänden sowie Verlagen eine abgemilderte Version des Vergleichsvorschlags vorgelegt. Neu sollen nur noch urheberrechtlich geschützte Bücher, die in den USA, Grossbritannien, Australien oder Kanada veröffentlicht wurden, Einzug in den Google-Katalog finden. Ausserdem soll Mitbewerbern der Zugang zu eingescannten Büchern erleichtert werden. Bevor die Vereinbarung in Kraft tritt, muss sie noch vom zuständigen Bezirksrichter Denny Chin gebilligt werden. Die abschliessende Anhörung wurde auf den 18. Februar angesetzt.
Die ursprüngliche Einigung sollte Google das Recht geben, Millionen Bücher von Universitäten und Büchereien einzuscannen und ins Netz zu stellen. Dagegen liefen unter anderem europäische Verleger und das US-Justizministerium Sturm.
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