IBM will PwC Consulting übernehmen
Der Computerkonzern IBM will das Beratungsgeschäft von PricewaterhouseCoopers für 3,5 Milliarden Dollar übernehmen. Die Summe soll wie folgt bezahlt werden: 2,7 Milliarden Dollar in bar, 400 Millionen Dollar in Wandelanleihen und 400 Millionen Dollar in Aktien. Von der Übernahme profitieren beide Firmen. IBM kann sein Dienstleistungsgeschäft weiter ausbauen und will rund 30000 PwC Consulting Mitarbeiter übernehmen und diese mit der Business Innovation Service Einheit bei IBM Global Services kombinieren und so eine neue globale Businesseinheit bilden. PwC ihrerseits will sich schon seit Ende 2000 von der Beratungssparte trennen. Bis vor kurzem war noch geplant mit PwC Consulting einen Börsengang zu wagen, doch die wirtschaftlichen Ereignisse und Skandale der letzten Monate liessen den Wert des Beratungsarms von PwC stark sinken. Die Übernahme durch IBM muss noch von den Kartellbehörden sowie den regionalen Niederlassungen von PwC bewilligt werden.
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