Ixos kündigt Restrukturierung und Mitarbeiterabbau an

Uhr | Aktualisiert
Die Ixos Software AG hat heute die Reduzierung ihre Belegschaft um 14 Prozent, oder 130 Mitarbeiter weltweit, bekannt. Durch diesen Schritt sollen Geschäftsprozesse verschlankt, die Profitabilität erhöht und die Basis für weiteres zukünftiges Wachstum geschaffen werden, heisst es in einer Ad-hoc-Mitteilung des ECM-Anbieters. Weitere Einsparungen sollen durch straffes Kostenmanagement erzielt werden. Etwa die Hälfte dieser Restrukturierung wird Mitarbeiter in Deutschland betreffen. Wie stark die Schweiz von den Massnahmen betroffen sein wird, konnte Anke Lüdemann, Investor Relations bei Ixos, dem NetzwocheTicker noch nicht sagen. Die Schweiz werde weiterhin eine tragende Rolle in Europa spielen, sicherte Urs Sträuli, Managing Director der IXOS Schweiz zu: "Viele Schlüsselpersonen von IXOS und auch OpenText sind in der Schweiz ansässig." Dem Schweizer Ableger werde nach wie vor eine starke Präsenz im Gesamtunternehmen zugesprochen, nicht zuletzt aufgrund seiner führenden Position in der CMS-Entwicklung. Die Restrukturierungsmassnahmen beginnen gemäss Ad-hoc-Mitteilung sofort und sollen im Juni 2004 abgeschlossen sein. Als Teil des Kostensenkungsprogramms strebt Ixos ein Nasdaq-Delisting sowie den Wechsel vom Prime in den General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse an. Ixos teilte zudem mit, dass man am 4. Mai mit der Bekanntgabe der Ergebnisse des dritten Quartals 2003/2004 auch ausserordentliche Restrukturierungs- und Einmalaufwendungen in Höhe von 14 Millionen Euro ausweisen werde. Diese stehen in Zusammenhang mit der Übernahme von Ixos durch Open Text.