Kobik findet auch 2006 mehr Verdachtsfälle auf Internetkriminalität
350 konkrete Verdachtsfälle hat die Koordinationsstelle für Internetkriminalität (Kobik) letztes Jahr an die Schweizer Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet, schreibt die NZZ am Sonntag. 2005 waren es noch 272. Der Schweizerischen Depeschenagentur erklärte Guido Balmer, Sprecher beim Bundesamt für Polizei, bei den Dossiers gehe es „erfahrungsgemäss“ in der Regel um illegale Pornographie, meist Kinderpornographie. Eine genaue Auswertung der Daten sei aber noch nicht erfolgt. Während die Zahl aller Meldungen aus der Bevölkerung an die Kobik von 7345 im Vorjahr auf 6618 abgenommen hat, habe die Qualität der Verdachtsdossier gesteigert werden können, so Balmer. Die Aufstockung der Kobik um eine zusätzliche Stelle habe dies ermöglicht. Die neue Stelle wurde erst möglich, nachdem sich auch der Kanton Zürich finanziell an der Kobik beteiligte.
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