Medienbudget 2006: Schweizer geben mehr als eine Milliarde für IT-/Telecom-Inhalte aus
Die Schweizer geben immer mehr für Medien aus. Dies zeigen die Resultate der zum dritten Mal vom Verband Schweizer Presse durchgeführten Studie zu den Medienbudgets der schweizerischen Privathaushalte. Die Ausgaben sind 2006 um 2 Prozent auf durchschnittlich 3137 Franken pro Haushalt gestiegen. Insgesamt haben die Schweizer 10,4 Milliarden Franken für Medien ausgegeben. Am meisten profitiert haben von diesem Wachstum Kino und Fernsehen. Die Printmedien verzeichnen wiederum einen Umsatz von 1,8 Milliarden Franken.
Der Umsatz für Internet-Downloads wuchs 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent, derjenige für mobile Downloads um 38 Prozent. Insgesamt wurde im letzten Jahr über eine Milliarde Franken für bezahlte Inhalte über das Internet, das Mobil- oder das Festnetztelefon ausgegeben. In den Schweizer Haushalten bestehen 2006 im Vergleich zum Vorjahr 16,9 Prozent mehr mobile Geräte für den Heimbereich. Für die mobilen Geräte wurde 2006 allerdings 22,8 Prozent weniger ausgegeben.
Die Ausgaben der Privathaushalte für Breitband-Verbindungen sind 2006 um rund 16 Prozent gestiegen. Rückläufig sind hingegen die Ausgaben für PCs: Bei Desktop-Geräten ist ein Einbruch von fast 30 Prozent zu verzeichnen.
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