Microsoft erfüllt Forderungen der EU-Kommission
Einen Monat nachdem Microsoft im Verfahren um die Wettbewerbsauflagen vor dem EU-Gerichtshof in erster Instanz eine Niederlage hinnehmen musste, kommt Microsoft nun den Forderungen der EU-Kommission nach. Dies gab die EU-Kommission gestern bekannt.
Neben einer Busse von 497 Millionen Euro hatte der Gerichtshof Microsoft dazu verpflichtet, innerhalb von 120 Tagen Schnittstelleninformationen offen zu legen. Diese braucht es, damit ein Open-Source-System reibungslos mit Microsofts Windows Server zusammenarbeitet. Zudem hat Microsoft die dafür verlangten Gebühren gesenkt.
Microsoft sagte seinerseits gegenüber den Medien, dass man keine Berufung gegen das Urteil einreichen werde. Microsoft hätte dafür zwei Monate Zeit gehabt.
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