PeopleSoft rechnet mit guten Quartalszahlen
PeopleSoft Inc. hat am Mittwoch die vorläufigen Ergebnisse für das im Juni zu Ende gegangene Quartal veröffentlicht. Das Unternehmen erwartet einen totalen Umsatz von 490 bis 500 Millionen Dollar, wovon zwischen 105 und 115 Millionen aus dem Lizenzgeschäft stammen sollen. Der Gewinn pro Aktie werde mit 10 bis 11 Cents die Erwartungen von 8 bis 9 Cents übertreffen. In dem genannten Gewinn inbegriffen sind Restrukturierungskosten von etwa 3 Cents pro Aktie. Im ersten Quartal 2003 setzte PeopleSoft 460 Millionen Dollar um, der Nettogewinn betrug 12 Cents pro Aktie oder 52 Millionen Dollar. Einen Tag vor der Veröffentlichung dieser Zahlen hatte sich PeopleSoft an die Aktionäre gewandt und ihnen noch einmal nahegelegt, dass die Übernahme von J.D. Edwards und eine Abwehr des feindlichen Übernahmeversuches durch Oracle, die unterdessen ihr Angebot von 16 auf 19,5 Dollar pro Aktie erhöht hat, das beste für das Unternehmen und auch im Interesse der Aktionäre von PeopleSoft sei. Oracle und J.D. Edwards haben ihre jüngsten Quartalsergebnisse bereits veröffentlicht. J.D. Edwards setzte im April zu Ende gegangenen zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2003 203 Millionen Dollar um, etwa 20 Millionen weniger als im Vorjahr. Der Nettoverlust betrug 0,4 Millionen, nach einem Gewinn von 3,5 Millionen im Vergleichsquartal 2002. Oracle schliesslich meldete fürs vierte Quartal 2003, das im Mai zu Ende ging, einen Reingewinn von 858 Millionen Dollar, was einem Gewinn pro Aktie von 16 Cents entspricht. Im Vergleichsquartal 2002 betrug der Gewinn noch 656 Millionen Dollar oder 12 Cents pro Aktie. Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf 2,83 Milliarden Dollar.
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