Rechtsstreit um E-Books: Apple verliert vor Gericht
Die US-Justiz lehnt es ab, eine Sammelklage gegen Apple und sechs Verlagshäuser wegen Preisabsprachen bei E-Books fallenzulassen.
Apple und die Verlage Harper Collins, Simon & Schuster, Hachette, Macmillan, Penguin und Random House werden vor die US-Justiz gezerrt: Die Unternehmen müssen sich wegen angeblich illegaler Preisabsprachen bei E-Books vor Gericht erklären. Dies, nachdem es eine US-Richterin abgelehnt hat, eine Sammelklage fallenzulassen. Diese wurde im April von der Regierung in Washington und mehreren US-Staaten eingereicht.
Das Gericht vermutet laut Reuters, dass Apple und die Verlage die E-Book-Preise absichtlich hochhalten wollen. Die Preisabsprachen sollen sich vor allem gegen Amazon richten. Dafür habe die Justiz konkrete Hinweise, so die zuständige Richterin Denise Cote am Dienstag in New York.
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