Regierungskritische US-Prominente am Onlinepranger

Uhr | Aktualisiert
Einige US-Amerikaner haben bekanntlich den Hang, die Welt öffentlich in Gut und Böse aufzuteilen. Dies ist auch der Zweck der neuen Website celiberal.com, auf der eine anonyme Gruppe konservativer US-Amerikaner die eigene Prominenz in gut (konservativ) und böse (liberal) einteilt. Letztere wurden noch in gemässigte liberale und besonders schlimme liberale eingeteilt, welche sich auf der Blacklist wiederfinden. Besonders schlimm sind gemäss den Sitebetreibern jene, die linke und antiamerikanische Ideen äussern. Diese Celiberals seien, seit der grossartige Geroge W. Bush gewählt wurde, wie Fledermäuse aus ihren Höhlen gekommen, hätten antiamerikanische oder gegen Bush gerichtete Kommentare abgegeben und müssten deshalb boykottiert werden. Auf der Blacklist befinden sich unter anderem Julia Roberts, Madonna, die Dixie Chicks, Dustin Hoffman und Robin Williams und natürlich auch Oskar-Gewinner Michael Moore. Bei den Righties also den guten Konservativen sind unter anderen Arnold Schwarzenegger, Britney Spears, Bruce Willis, Marilyn Manson, Ricky Martin und Ronald Reagan aufgeführt. Die Liste der guten ist im übrigen ein wenig länger als jene der Celiberals, womit wieder einmal jene recht behalten haben, dass schliesslich doch das Gute obsiegt.