Rolle des Internets verschiebt sich von Kommunikation zu Content

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von fgr@netzwoche.ch
US-Internetnutzer verbringen 47 Prozent ihrer Zeit im Netz mit dem Konsumieren von Inhalten. Dies entspricht einer Zunahme von 37 Prozent im Vergleich zu vor vier Jahren. Zugenommen um 35 Prozent hat auch die Zeit, die Surfer mit dem Suchen von Informationen verbringen, nämlich 5 Prozent ihrer Online-Zeit. Dafür verbringen sie weniger Zeit mit Einkaufen, nämlich 15 Prozent ihrer Online-Zeit, was 5 Prozent weniger als vor vier Jahren ist. Weniger Zeit verbringen sie auch mit der Kommunikation (E-Mail oder Instant Messaging), nämlich 33 Prozent der Zeit, die sie online sind, was einer Abnahme von 28 Prozent im Vergleich zu vor vier Jahren entspricht. Zu diesen Resultaten kommt eine Untersuchung, die Online Publishers Association (OPA) zusammen mit Nielsen/Netratings durchgeführt hat. "Die Studie zeigt, dass sich die Rolle des Internets in den letzten vier Jahren kontinuierlich von Kommunikation zu Content verschoben hat", interpretiert OPA-Präsidentin Pam Horan die Ergebnisse. Die Untersuchung nennt folgende Entwicklungen als Gründe: Schnellere Internetverbindungen, bessere Such-Tools, eine enorme Zunahme von Inhalten im Web, nicht zuletzt auch durch die Einführung von Video- und Social-Networking-Portalen mit Fokus auf der Verbreitung von Inhalten.
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