Schweizer IT-Outsourcing-Markt 2006: Wenige Neukunden, nur ein Megadeal
2006 wurden in der Schweiz 16 IT-Outsourcing-Verträge im Wert von 696 Millionen Franken abgeschlossen, 12 davon mit Finanzdienstleistern. Damit machten die Banken und Versicherungen ganze 87 Prozent des Marktvolumens aus. Dies zeigt der Sourcing-Monitor Schweiz 2006 von Active Sourcing. Bis auf den 300-Millionen-Franken-Deal zwischen IBM und Winterthur kam es in der Schweiz im letzten Jahr aber zu keinen grösseren Abschlüssen. Das durchschnittliche Vertragsvolumen (TCV) lag deshalb nur bei rund 25 Millionen Franken.
Zu Outsourcing-Verträgen kam es zwar auch in anderen Branchen, doch bewegte sich dort der TCV klar unter zehn Millionen Franken.
Das Jahr 2006 bestätigt gemäss Sourcing Monitor klar den Trend hin zu kürzeren Vertragslaufzeiten und partiellem Outsourcing. Mit acht Vertragsabschlüssen, wenn auch kleineren, war der Markt im dritten Quartal 2006 am aktivsten.
Neukunden konnten indes weniger akquiriert werden: Im vergangenen Jahr kam es zu fünf Neuabschlüssen und elf Vertragserneuerungen. Betrachtet man das Verhältnis nach TCV, so ist das Bild noch deutlicher: Das Erneuerungsgeschäft machte fast 90 Prozent des Markvolumens von 696 Millionen Franken aus. 2006 wurden lediglich drei IT-Outsourcing-Verträge an einen neuen Anbieter vergeben.
Der Statistik-Report von Active Sourcing erscheint quartalsweise. Das Zürcher Beratungsunternehmen berücksichtigt ausschliesslich Deals mit einem Vertragsvolumen von mindestens zehn Millionen Franken. Auch werden im Ausland abgeschlossene Verträge, die Schweizer Umsätze betreffen, nicht erfasst.
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