Schweizer PC-Verkäufe bleiben stabil
In der Schweiz wurden im vergangenen Quartal 358'038 PCs verkauft. Das sind gemäss den vorläufigen Zahlen des Marktforschers IDC nur 0,3 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahresquartal. Während die PC- und Portable PC-Verkäufe bei Unternehmen um 29 Prozent respektive 7,3 Prozent zurückgingen, zeigen die PC-Verkäufe bei den Privatanwendern nach oben. So kauften Schweizer Konsumenten im vergangenen Quartal 42'793 Desktop-PCs, was einem Plus von 6,3 Prozent entspricht. Bei den Portable PCs stiegen die Verkaufszahlen sogar um 43,2 Prozent auf 130'898 Einheiten. Während Unternehmen ihre Ausgaben im Bereich PC-Infrastruktur drosseln, scheint die Krise bei den Schweizer Konsumenten bisher nicht angekommen zu sein. Im Vergleich zum restlichen EMEA-Raum, wo der Absatz um durchschnittlich 9,8 Prozent schrumpfte, stehen die Schweizer PC-Hersteller und Händler gut da. Weiter zeigen die Zahlen von IDC auch deutlich den Trend, dass sowohl im Business- wie auch Consumersegment immer mehr Portable PC gekauft werden.
HP geht gemäss den Zahlen von IDC im zweiten Quartal 2009 als klarer Sieger hervor. HP Schweiz hat in den vergangenen drei Monaten 132'110 Desktops und Notebooks ausgeliefert und seinen Gesamtmarktanteil im Vergleich zur Vorjahresperiode um 31,5 Prozent auf 36,9 Prozent gesteigert. Auf dem zweiten Platz liegt Acer mit einem Marktanteil von 15,2 Prozent, was einem Plus von 27,2 Prozent entspricht. Gefolgt wird Acer von Dell, Apple und Lenovo. Während Apple seinen Marktanteil um 5,2 Prozent auf 10,6 Prozent steigern konnte, gehören Dell und Lenovo neben Asus zu den grossen Verlierern.
Dell verlor im Gesamtmarkt 39,4 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Dies vor allem, weil die Absätze in Dells Kerngeschäft, dem Unternehmensbereich, mit einem Minus von 36,2 Prozent massiv zurückgingen. Der Computerhersteller Lenovo verlor im Gesamtmarkt 15,5 Prozentpunkte und verfügt jetzt noch über einen Marktanteil von 5,9 Prozent. Der grösste Verlierer des zweiten Quartals ist Asus. Das Unternehmen verlor im Gesamtmarkt 54,6 Prozent und verfügt noch über einen Marktanteil von 2,2 Prozent.
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