Schweizer Second Life-Community trifft sich in „Switzerland“
Am 15. April um 20 Uhr wird das Heim der Schweizer Gemeinschaft auf Second Life, „Switzerland“, offiziell eröffnet. Initialzündung verleiht der virtuellen Staatsgeburt für einmal nicht ein Rütlischwur, sondern ein Feuerwerk. Anschliessend wird kräftig gefeiert.
„Switzerland“ bietet dem schweizerischen oder schweizbegeisterten Second Life-Frischling verschiedene Dienstleistungen an, die ihm das Navigieren auf dem neuen Terrain erleichtern. So wird er in einer so genannten „Sandbox“, wo er den Bau von virtuellen Objekten üben kann, empfangen. Ausserdem treffen sich Herr und Frau Schweizer zu kulturellen Anlässen und Ausstellungen im „Swiss House“. Auch bieten Schweizer Unternehmen dort ihre virtuellen Dienste und Produkte feil.
„Switzerland“ wurde geschaffen von V-worlds, einem Unternehmen, das auf die Beratung und Gestaltung von virtuellen Welten spezialisiert ist. Ronny Fischer, Partner von V-worlds, argumentiert, der Cyberspace sei zwar offen und kenne keine Grenzen. „Dennoch benötigen die Nutzer eine Gemeinschaft und einen Ort, wo sie sich treffen und entwickeln können.“ Dies biete „Switzerland“. Hierher könnten User jederzeit zurückkehren, um Unterstützung oder Hilfe zu finden, oder um sich mit Gleichgesinnten zu treffen.
Um das „Swiss House“ und die Betreuung der Schweizer Gemeinschaft kümmert sich der gemeinnützige Verein 2life.ch. Die „Sandbox“ betreut die Schweizer Second Life-Agentur Pedro Meya Marty LLC.
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