Swisscom soll laut Bund bald Quadruple Player werden
Gestern Abend stellten die Bundesräte Hans-Rudolf Merz und Moritz Leuenberger vor den Medien die strategischen Ziele 2006 bis 2009 für die Swisscom vor. Wie der Bundesrat bereits Anfang August konkretisierte, als sein Verbot im Ausland Unternehmen zu kaufen, hohe Wellen schlug, bezieht sich das Verbot laut den neuen Zielen bloss auf Telekommunikationsunternehmen, die einen Grundversorgungsauftrag haben. Zudem müsste ein allfälliges Engagement im Ausland das Kerngeschäft im Inland unterstützen oder in die Unternehmensstrategie eines modernen Full-Service-Anbieters passen, ergänzte nun der Bundesrat.
Allerdings bleibt der Swisscom nicht mehr viel Geld für Einkäufe im Ausland. Nach eigenen Angaben verfügt die Swisscom derzeit über freie Reserven von rund 3 Milliarden Franken. Diese sollen nun durch Aktienrückkäufe und Dividenden auf 1 Milliarde abgebaut werden. Zudem wird die Nettoverschuldung der Swisscom auf das Anderthalbfache des Betriebsergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) begrenzt. Dies würde derzeit eine Neuverschuldung über die nächsten vier Jahre von maximal 5 Milliarden Franken für Akquisitionen ergeben. Damit werde der Handlungsspielraum der Swisscom zwar begrenzt, erklärte Leuenberger dazu, doch würden der Swisscom Investitionsmöglichkeiten in Wachstumsmärkten wie Kabelfernsehen oder Internetdienste bleiben, um die Stagnation des Inlandgeschäftes bis zu einem gewissen Grade zu kompensieren.
Zu den allgemeinen strategischen Zielen sagte Leuenberger, er erwarte, dass die Swisscom Sprach- und Internetdienste sowie TV/Video-Angebote aus einer Hand anbiete und in diesen Sparten wettbewerbsfähig sei.
Darüber, wie die geplante Privatisierung der Swisscom über die Bühne gehen soll, will der Bundesrat erst im Januar entscheiden. Sicher ist bereits, dass diese mit flankierenden Massnahmen begleitet wird, um sie mehrheitsfähig zu machen. So könnte die Swisscom bis 2012 als Grundversorger verpflichtet werden, eine Übernahme nach Abgabe der Bundesmehrheit könnte mit Massnahmen verhindert werden, zudem könnte der Bundesrat eine "Sperrminorität" von 33 Prozent behalten.
In einer Medienmitteilung von heute Mittwoch gab sich Swisscom mit einer Beurteilung zurückhaltend und gibt im Wesentlichen die wichtigsten Punkte wieder. Noch im Vorfeld hatte Swisscom erklärt, dass sie klare Anforderung an die neuen strategischen Ziele setze. So schreibt sie heute unter anderem zum Auslandverbot, die neuen Ziele würden Swisscom eine "beschränkte Flexibilität" für Unternehmenskäufe gewähren.
Allerdings bleibt der Swisscom nicht mehr viel Geld für Einkäufe im Ausland. Nach eigenen Angaben verfügt die Swisscom derzeit über freie Reserven von rund 3 Milliarden Franken. Diese sollen nun durch Aktienrückkäufe und Dividenden auf 1 Milliarde abgebaut werden. Zudem wird die Nettoverschuldung der Swisscom auf das Anderthalbfache des Betriebsergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) begrenzt. Dies würde derzeit eine Neuverschuldung über die nächsten vier Jahre von maximal 5 Milliarden Franken für Akquisitionen ergeben. Damit werde der Handlungsspielraum der Swisscom zwar begrenzt, erklärte Leuenberger dazu, doch würden der Swisscom Investitionsmöglichkeiten in Wachstumsmärkten wie Kabelfernsehen oder Internetdienste bleiben, um die Stagnation des Inlandgeschäftes bis zu einem gewissen Grade zu kompensieren.
Zu den allgemeinen strategischen Zielen sagte Leuenberger, er erwarte, dass die Swisscom Sprach- und Internetdienste sowie TV/Video-Angebote aus einer Hand anbiete und in diesen Sparten wettbewerbsfähig sei.
Darüber, wie die geplante Privatisierung der Swisscom über die Bühne gehen soll, will der Bundesrat erst im Januar entscheiden. Sicher ist bereits, dass diese mit flankierenden Massnahmen begleitet wird, um sie mehrheitsfähig zu machen. So könnte die Swisscom bis 2012 als Grundversorger verpflichtet werden, eine Übernahme nach Abgabe der Bundesmehrheit könnte mit Massnahmen verhindert werden, zudem könnte der Bundesrat eine "Sperrminorität" von 33 Prozent behalten.
In einer Medienmitteilung von heute Mittwoch gab sich Swisscom mit einer Beurteilung zurückhaltend und gibt im Wesentlichen die wichtigsten Punkte wieder. Noch im Vorfeld hatte Swisscom erklärt, dass sie klare Anforderung an die neuen strategischen Ziele setze. So schreibt sie heute unter anderem zum Auslandverbot, die neuen Ziele würden Swisscom eine "beschränkte Flexibilität" für Unternehmenskäufe gewähren.
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